Anerkennung des Wassers als Menschenrecht

Im Rahmen der Anerkennung der Menschenrechte in der Verfassung ist das Menschenrecht auf Wasser in der Schweiz auf Bundesebene verankert. Die verantwortlichen Stellen und Personen der Stadt, Gemeinde oder Institution sind sich bewusst, wie sie zur Respektierung des Rechts auf Wasser beitragen und unterstützen sich gegenseitig in der Umsetzung.

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Wasserdienstleistungen bleiben in der öffentlichen Hand

In der Schweiz besteht bereits seit langem die öffentliche Kontrolle über die Wasserversorgung. Diese politische und institutionelle Erfahrungen und die privilegierte Position in der Welt legitimiert und verpflichtet die Schweiz dazu, Erfahrungen im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit offen auszutauschen und sich für internationale institutionelle Regelungen und deren Vollzug einzusetzen.  

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Leitungswasser anstelle von Flaschenwasser trinken

Interne Betriebsstrukturen, Dienstleistungen und  Veranstaltungen nutzen, wo immer möglich, Trinkwasser aus der öffentlichen Wasserversorgung. Blue Communities verzichten auf transportiertes Wasser in Flaschen, soweit dies auch langfristig nicht unverhältnismässig ist. So wird an internen Veranstaltungen neben allenfalls verfügbarem Flaschenwasser stets Hahnenwasser als Alternative angeboten.

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Eine Blue Community pflegt öffentliche Partnerschaften mit internationalen Partnern

Eine Blue Community setzt sich auch auf internationaler Ebene für das Recht auf Wasser ein. Sie pflegt langfristige Partnerschaften mit Städten, Gemeinden oder Institutionen im Ausland. Der Wissens- und Erfahrungsaustausch wird über die Dachorganisation "Blue Community" gefördert, indem diese die Vernetzung und Unterstützung mit Fachstellen und -personen gewährleistet.

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Blue Communities

blue community - Wasser als Menschenrecht

News

Wasserdokus von SRF School

In der Mediathek von SRF ist aktuell eine dreiteilige Doku unter dem Titel "Durst: Wenn das Wasser verschwindet" erhältlich. Die Beiträge wurden in der Sendung SRF School ausgestrahlt, dauern je 45 Minuten und fokussieren auf die drei folgenden Themen:

Folge 1: Kampf um Wasser

Folge 2: Mensch gegen Natur

Folge 3: Die letzten Reserven

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Einladung zum Jahrestreffen 2022 der Schweizer Blue Community

Am diesjährigen Jahrestreffen stehen Fragen zur Weiterentwicklung der Schweizer Blue Community im Zentrum. Mit fast 40 Mitgliedern hat die Initiative in der Schweiz eine beachtliche Grösse erreicht und Fragen zur Intensität der Zusammenarbeit, zur Koordination oder zu einer Rechtsform tauchen auf. Neben der Diskussion von diesen und weiteren Fragen wird es Zeit für den Austausch zwischen den Blue Communities geben, idealerweise in Untergruppen der verschiedenen Typen von Blue Communities.

Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in Bern. Den Flyer findest du unter "Details".

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Statement von Pedro Arrojo-Agudo am Sozialforum in Genf

Am 3. und 4. November hat in Genf das UNO-Sozialforum stattgefunden. Die Veranstaltung wurde zur Vorbereitung der UNO-Wasserkonferenz vom März 2023 organisiert. Während den beiden Tagen wurden die wichtigsten Herausforderungen im Bereich Wasser diskutiert. Der UNO-Sonderbotschafter für die Menschenrechte auf sauberes Trinkwasser und Sanitäranlagen hielt eine kurze, aber dringliche Rede.

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Wanderausstellung "Wasser - ein Menschenrecht: freie Termin zur Ausleihe

Die Ausstellung "Wasser- eine Menschenrecht" kann an verschiedenen Orten - in politischen Gemeinden, Kirchgemeinden und Hochschulen - in der Schweiz gezeigt werden. Die Ausleihe ist kostenlos. Hilf mit, die Ausstellung auf Wanderschaft zu schicken und ein möglichst breites Publikum für die Anliegen der Blue Communities zu gewinnen. Ab sofort sind wieder einige Zeitfenster frei, an denen die Ausstellung ausgeliehen werden kann. Bei Interesse an der Ausleihe melde dich bei info@bluecommunity.ch.

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Biel soll eine Blue Community werden

Die Stadt Biel ist noch keine Blue Community. Dies soll sich jetzt aber ändern. Mit 250 Unterschriften wurde eine Petition eingereicht, damit sich die Stadt der internationalen Wasserbewegung anschliesst. Biel soll sich für das Recht auf Wasser einsetzen. Theo Hofer, Koordinator Blue Community der reformierten Kirche Biel sagt im Beitrag, auch wenn sich die Schweiz als Wasserschloss sehe, sei es sehr wichtig, dass das Wasser geschützt werde. «Wir müssen Sorge tragen zum Wasser», so Hofer. Biel soll wie Bern, Neuchâtel, St.Gallen, Paris und andere Städte eine Blue Community werden. In rund zwei Monaten wird sich zeigen, ob Biel eine Blue Community wird. Derweil wird in der Nachbargemeinde Nidau eine gleiche Petition eingereicht.

Telebilingue hat über die Einreichung der Petition in Biel berichtet. Sie finden den Beitrag ab Minute ab 10:15 hier.

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St.Galler Wasserrappen

St. Gallen hat seinen Wasserrappen wieder zurück. Der Wasserrappen wurde Anfang 2020 nach Erlass eines entsprechenden Reglements auf obligatorischer Basis eingeführt. Der Wasserrappen bedeutet für St. Galler und St.Gallerinnen, dass sie pro Kubikmeter Wasser zwei Rappen zahlen. Das gesammelte wird dann an Trinkwasserprojekte mit ungenügender Infrastruktur gespendet. So konnten in den ersten zwei Jahren verschiedene Projekte mit insgesamt rund 160'000 Franken unterstützt werden. Doch dann kam eine Beschwerde und der Wasserrappen musste gestoppt werden. Es musste nach einer Lösung gesucht werden und man einigte sich, den Wasserrappen auf freiwilliger Basis fortzuführen. Wer also weiterhin bezahlen möchte, kann sich anmelden. Ende September wurden also die Infobriefe von den Stadtwerken an alle Haushalte verschickt. Bereits nach dem ersten Tag gingen rund 100 Bestellungen ein. Der Spendenbetrag nach einer Woche wird auf gut 10'000 Franken geschätzt, und noch wurden nicht alle Bestellungen verarbeitet. Mit dem Erlös des Wasserrappens wird die Stadt St. Gallen verschiedene Hilfswerke dabei unterstützen, die Wasserversorgung zu verbessern.

Hier erfahren Sie mehr über den Wasserrappen.

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Die versiegenden Quellen von Vittel

Magazin-Autor Mathias Plüss hat ein Buch über Wasser und Wasserknappheit geschrieben. Gemeinsam mit der Fotografin Regina Hügli ist er dafür an vier Orte in Europa gereist, von denen das Wasser jeweils in drei verschiedene Meere fliesst. Auf seiner Reise hat Plüss mit Einheimischen gesprochen und ist dabei auf verschiedene Wasserkonflikte gestossen. In der Ausgabe N° 40 von "Das Magazin" ist ein Ausschnitt aus dem Buch erschienen, es geht um den Nutzungskonflikt um das Grundwassers in Vittel, wo Nestlé eine grosse Abfüllanlage besitzt.

Hier geht es zum  Artikel im "TagiMagi". 2019 berichtete 10vor 10 bereits über den Konflikt unweit der Schweizer Grenzen. Hier geht es zur Sendung.

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Online-Veranstaltung: Das Menschenrecht auf Wasser und Indigene

Im Rahmen der Session des UNO-Menschenrechtsrates findet eine Veranstaltung zum Zustand der Menschenrechte auf Trinkwasser und Sanitäranlagen bei indigenen Bevölkerungsgruppen statt. An der Online-Veranstaltung nimmt der UNO-Sonderbotschafter Pedro Arrojo-Agudo Stellung zu seinem Bericht, den er im Vorfeld der Session beim Menschenrechtsrat eingereicht hat. Hier geht es zur Registrierung für die Teilnahme.

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